Willkommen bei der BUND Kreisgruppe Celle...

Die Kreisgruppe Celle umfasst derzeit etwa 250 Mitglieder, die wir hier auf dieser Seite ebenso herzlich begrüßen wollen, wie Sie, als BUND-interessierte/r Internetnutzer/in. Wir freuen uns über weitere aktive BUND'ler und BUND'lerinnen. 

Die BUND KG Celle setzt sich für den Erhalt und die Förderung der Natur und für Umweltschutz in der Stadt und im Landkreis Celle ein.

Wenn Sie Interesse an einer Mitarbeit haben, so nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Werden Sie Mitglied! Wie Sie wissen, ist ehrenamtliches Engagement heute so wichtig.

Wir freuen uns auf Sie!

Der BUND ist ein Mitglieder-Verband. Helfen Sie Umwelt und Natur zu schützen – werden auch Sie Mitglied!

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                                             »Letzte Aktualisierung: 25.09.2017

AKTUELL - AKTUELL - AKTUELL - AKTUELL - AKTUELL - AKTUELL - AKTUELL

Die BUND-Kreisgruppe Celle sucht weitere aktive Natur-Interessierte, um z.B. eine Jugendgruppe zu gründen bzw. zu betreuen. Eventuelle Rückfragen gern an Helga Habekost unter Tel.: 05141-20 51 663  

Die BUND KG Celle bot wieder einmal ein praktisches Sommer-Obstbaumschnitt-Fachseminar an – dazu fanden sich 20 Interessierte im Juli 2017 auf der neuen BUND-Obstbaumwiese ein und folgten dem Rat des Experten

20 Personen konnten Helga Habekost (BUND-Kreisgruppe Celle) und Ingo Rodemann (Kreisgruppe Celle im Verband Wohneigentum Nds. e.V.) zum sog. „Sommer-Beruhigungs-Obstbaum-Schneide-Seminar“ begrüßen. Es fand erstmals im Altenceller Feld auf der dort vor gut vier Jahren angelegten städtischen Obstbaumwiese statt. Die BUND Kreisgruppe Celle übernimmt ehrenamtlich die Pflege dieser Obstbäume für die Stadt Celle, die im Rahmen des Ortumgehungsstraßenbaus als Ausgleich angelegt wurde.

Streuobstwiesen sind insbesondere für Vögel und Gliederfüßer (Insekten und Spinnen) ein wichtiger Lebensraum. In alten Streuobstwiesen können durchaus zwischen 2.000 und 5.000 Tierarten beheimatet sein. Die Obstbaumwiese im Altenceller Feld erfreute die Teilnehmer im Juli neben den gepflanzten Obstbäumen mit vielen Blüten von Wiesenblumen, eine Lerche sang ihr Lied und von weitem sah ein Reh dem Treiben zu. 

Ingo Rodemann gab viele Tipps; so können Jungtriebe im Sommer z.B. „gegen den Stamm ausgerissen werden“ oder aber sie werden in die Waagerechte gebunden, damit sie im nächsten Jahr Früchte tragen. Bei zu viel Laub im Bauminneren kann es zu Moos- /Pilz-/Krankheitsbefall kommen. Einige Bäume sind leider seit deren Pflanzung bereits abgängig – andere Bäume haben sog. Notfrüchte gebildet, bevor sie sicherlich demnächst absterben werden. Die BUND Kreisgruppe versucht nun die Bäume mit entsprechenden Pflegeschnitten zu erhalten und zu stattlichen Obstbäumen zu „erziehen“. Hier bedarf es noch einiger Optimierungen, die Schritt für Schritt abgearbeitet werden sollen – dafür bedarf es der Hilfe von weiteren interessierten Freiwilligen. Es wäre schön, wenn sich eine kleine Gruppe Interessierter für entsprechende Arbeitseinsätze bilden würde (Rückmeldungen gerne unter Tel.: 05141-2051663), die diese Obstwiese weiterhin betreuen würde. Im frühen Frühjahr 2018 müssten die Stämme geweißt werden, damit die Baumrinden aufgrund der Temperaturunterschiede nicht aufplatzen. Auch müsse das problematische Jakobskreuzkraut ausgezogen werden. Die weitere Entwicklung dieser Obstwiese, die als sog. „Ausgleichsfläche“ angelegt wurde, bleibt spannend. Die BUND KG Celle wird sich darum weiter kümmern.

 

 

■ Die BUND KG Celle führte am Samstag 21.06.2016 seine traditionelle vogelkundlichen Wanderung durch

Dort, wo die geplante Orts-Umgehung evtl. später verlaufen soll - im Naturschutzgebiet „Obere Allerniederung“ – also im „niedersächsischen Weidenparadies“ mit mehr als 20 versch. Weidenarten - wurde zum 10. Male am 27.05.2017 die jährlich stattfindende vogelkundliche Wanderung unter Leitung von Herrn Dr. Langbehn (ornithologische Arbeitsgemeinschaft) und Helga Habekost (BUND KG Celle) durchgeführt. 23 Personen nahmen an der 3,5-stündigen Wanderung teil und konnten etwa so viele Vogelarten sehen /bzw. hören, wie im vergangenen Jahr: 41 verschiedene Vogelarten.

Der Landkreis Celle steht bundesweit an der Spitze in Bezug auf den Vogelarten-Reichtum. Dr. Langbehn betonte, dass „Arten-Kenntnis“ eine wichtige Voraussetzung für einen sinnvollen Naturschutz sei. Er wurde während einer kleinen Rast am Aller-Ufer ganz euphorisch, als er mehrere Schwarzkehlchen sah, die sich mit ihren Jungen an einer Hecke in den Allerwiesen aufhielten. Außerdem waren viele Singvogel-Arten zu sehen /bzw. zu hören - aber auch Fasan, Elster, Eichelhäher und Rabenkrähe, sowie der Mäusebussard, zwei Störche und zwei Specht-Arten. In den Allerwiesen wurden Rehe und ein ausgewachsener Fuchs gesichtet. Wegbegleitend wurden auch einige besondere Pflanzen-Arten („Rote Liste“-Arten) gesichtet: die weißblühende Sternmiere, der demnächst blühende „breitblättrige Sitter“ (gehört zu den Orchideen), Beinwell, Heidesegge und Schlangenlauch =„Allium scorodoprasum“.

Der Höhepunkt für die Teilnehmer war die gut 10-minütige Beobachtung von 4 kleinen Jungfüchsen, die auf der Heidefläche im Finkenherd herumtollten.

Nach der gut 3,5-stündigen Wanderung im NSG (LÜ 276) waren sich die Teilnehmer einig: es war wunderschön! – Im nächsten Jahr soll die Wanderung voraussichtlich 2 Stunden früher beginnen: bereits um 5.30 Uhr.

 

 

■ Planfeststellungsbeschluss für die Ortsumgehung Celle (Mittelteil) ist rechtswidrig und nicht vollziehbar

Der 7. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts hat mit zwei Urteilen vom 22. April 2016 festgestellt, dass der Planfeststellungsbeschluss für den Bau der Ortsumgehung Celle (Mittelteil) rechtswidrig und nicht vollziehbar ist. Damit folgt das Gericht teilweise der Klage des BUND LV NDS.

Mehr zu dieser Entscheidung finden Sie hier

Das komplette Urteil des OVG Lüneburg können Sie hier nachlesen

■ Demonstration "Wir haben es satt!" 2016 in Berlin

Wir haben es satt! Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Für alle! Auch Mitglieder der BUND KG Celle waren auf der "Wir haben es satt!"-Demo 2016 in Berlin vertreten

"Wir haben es satt"-Demonstration: BUND-Vorsitzender Weiger fordert von der Bundesregierung eine Stärkung der ökologischen Landwirtschaft und des Verbraucherschutzes. Dazu mehr hier

Lesenswert ist auch dieser Beitrag bei CelleHeute dazu und der Kommentar von Wolfgang Weuster (Bürgerinitiative Flotwedel), der zeigt, dass der Geschäftsführer des Celler Landvolkes nicht einmal registriert hat, dass sich eine Vielzahl von Landwirten auch an der Demonstration gegen industrielle Landwirtschaft beteiligten und diese in der Gesellschaft längst angekommene Protestveranstaltung sich gerade nicht gegen die Landwirtschaft ausspricht, sondern Sprachrohr für eine nachhaltige Landwirtschaft ist.

 

 

 

 

■ Die BUND KG Celle begeisterte bei zwei Vogelwanderungen in Celle und bei Bannetze wieder einmal interessierte Menschen für die besondere biologische Vielfalt der Celler Naturlandschaft

Vogelwanderung bei Bannetze: am Samstag 09.05.2015 lud die BUND KG Celle erstmals zu einer Vogelwanderung bei Bannetze ein. Diese Wanderung wurde fachkundig und mit hervorragender vor-Ort-Kenntnis von Herrn Heinrich Lammers (Winsen-Bannetze) durchgeführt. Die Organisation übernahm Helga Habekost von der BUND KG Celle. Besonderes Highlight dieser Vogelwanderung war die Beobachtung des einzigen im LK Celle brütenden Paares des äußerst seltenen Steinschmätzers (Oenanthe oenanthe), ein Vogel, der in Deutschland als vom Aussterben bedroht gilt (Rote Liste Kat. 1). Pünktlich zu dieser Wanderung war ein Neuntöter (Lanius collurio) aus dem Süden in ein Biotop am Cassen`s Damm zurückgekehrt, das Herr Lammers im letzten Winter geschaffen hatte. Während der gut vier-stündigen Wanderung wurde eine Vielzahl verschiedener Vogelarten festgestellt (siehe Abbildung), darunter so seltene Arten wie der Flussregenpfeifer (Charadrius dubius), das Schwarzkehlchen (Saxicola rubicola) und einige Kiebitzpaare (Vanellus vanellus). Am Ausgangspunkt der frühmorgendlichen Vogelwanderung angekommen, berichtete Frau Friesenborg von einem Fischotter (Lutra lutra), der mitten in Bannetze Fische aus dem Gartenteich Ihres Nachbarn geholt hatte.

Vogelwanderung in Celle: am Freitag 23.05.2015 hat die BUND KG Celle wieder einmal zu ihrer schon traditionellen, nunmehr 7-jährig veranstaltete vogelkundlichen Wanderung in der Celler Aller- und Lachteniederung eingeladen gehabt. Die Organisation übernahm Helga Habekost von der BUND KG Celle. Herr Dr. Langbehn (Leiter der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Südheide) zog interessierte Bürgerinnen und Bürger durch seine fachkundigen Informationen und Hinweise mal wieder in den Bann und weckte besondere Begeisterung für die enorme Artenvielfalt der Aller- und Lachteniederung. Neben sehr seltenen Pflanzenarten (Rote Liste Arten) und einer bislang an der Aller unbekannten Sippe der Euphorbie palustres (Sumpfwolfsmilch) wurden insgesamt 48 verschiedene Vogelarten erfasst (siehe Abbildung). Darunter waren so besonders seltene Arten wie die Rohrweihe (Circus aeruginosus). Der schöne Gesang des Pirols (Oriolus oriolus) beeindruckte - das alles im stadtnahen Naturschutzgebiet „Obere Allerniederung“. Angemeldet war diese Wanderung auch beim Bundesamt für Naturschutz BfN im Rahmen der Aktion „Gemeinsam wandern – Vielfalt der Natur erleben“, die unter dem Motto steht „Hinterlasse nichts als deine Fußspuren und nimm nichts mit als deine Eindrücke“. Neben den verschiedenen Vogelarten konnte eine frisch geschlüpfte Grüne Keiljungfer bzw. Grüne Flussjungfer (Ophiogomphus cecilia) am Aller-Rand-Weg beobachtet werden.

 

 

■ Klimaschutz und biologische Vielfalt unter einem Dach – ein interessantes Projekt des BUND LV NDS

Im Zuge der Energiewende werden immer mehr Häuser energetisch saniert. Was für das Energiesparen sinnvoll und notwendig ist, bringt für einige Vogel- und Fledermausarten Schwierigkeiten mit sich: Ihre Nistplätze und Quartiere gehen beim Dämmen von Dächern und Fassaden verloren. Wie Klima- und Artenschutz unter einem Dach zu vereinbaren sind, lesen Sie hier

 

 

■ Winter-Baumschnitt-Seminar 2015 (Rückblick)

Zum „Winter-Obstbaum-Schneide-Seminar“ hatten die Celler BUND-Kreisgruppe und der Verband Wohneigentum (VWE) am 21. März 2015 eingeladen. Es kamen trotz regnerisch-kaltem Wetter zehn Interessierte, die sich darüber freuten, dass der Reneclouden-Baum angewachsen ist, der beim Apfelfest im Herbst 2014 gepflanzt worden war.

Der Gartenfachberater Ingo Rodemann, der im Landkreis Celle bereits diverse Baumschnitt-Seminare durchgeführt hat, informierte über den richtigen Trieb- / Erziehungsschnitt der verschiedenen Obstbäume und wies auf die Notwendigkeit hin, im Sommer dann den „beruhigenden“ Sommerschnitt durchzuführen.

Der diesjährige Sommerschnitt soll am 08.08.2015 stattfinden – dann wird es auf der Obst-Wiese viel Arbeit geben, denn nach erfolgtem Winterschnitt werden sich viele junge Triebe bilden, die im Sommer reduziert werden müssen, damit sich nicht ein sog. „Holz-Baum“ entwickelt. Jungtriebe müssen „gegen den Stamm“ ausgerissen werden bzw. in die Waagerechte gebunden werden. Bei zu viel Laub im Bauminneren kann es zu Moos- / Pilz- / Krankheitsbefall kommen.

Durch den weiten Stand der Licht-kronigen Bäume wird die Krautschicht besonnt und sehr vital. – Um die Baumstämme herum muss diese Krautschicht für eine sog. „Baumscheibe“ vom Gras befreit werden, denn das Gras entzieht dem Boden ca. 60 % Feuchtigkeit. Der erste „Baum-Pate“, der sich während des 1. Apfel-Festes 2014 hat eintragen lassen, hat bereits „seine Baumscheibe“ freigelegt und gedüngt. Es können sich beim Sommer-Schneide-Seminar am 8.8.15 weitere „Baum-Paten“  für einen Obstbaum der Celler BUND-Obstbaumwiese eintragen lassen.

Streuobstwiesen haben eine multifunktionale Bedeutung und stellen einen  wertvollen Lebensraum mit zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten dar. Zur Bestäubung wünscht sich Helga Habekost für die Streuobstwiese ein Bienen- oder Hummel-Volk und bittet Imker um Unterstützung. Wer hier (kostenfrei) ein Bienenvolk aufstellen möchte, möge sich bitte wenden an Tel.: 05141-2051663.

Streuobstwiesen sind insbesondere für Vögel und Gliederfüßer (Insekten und Spinnen) ein wichtiger Lebensraum. In Streuobstwiesen können zwischen 2.000 und 5.000 Tierarten beheimatet sein. Dank der Naturkunde-AG haben bereits verschiedene Vogelarten die dort aufgehängten Nistkästen inspiziert. Mit ihrem kleinräumigen Wechsel aus besonnten und (halb-)-schattigen, trockenen und feuchten Stellen, Holz- und Schnittgutlagerplätzen und Gehölzen sind Streuobstwiesen auch wertvolle Sommer- und Überwinterungshabitate für verschiedene Amphibien- und Reptilienarten, darunter z.B. Frösche, Eidechsen und Igel (Artenvielfalt = Biodiversität).  –  Übrigens fühlt sich auch der Maulwurf auf „unserer“ Obstbaumwiese wohl.

Also bis zum 08 August 2015! – Ihre Helga Habekost (BUND KG Celle)

 

 

■ Tierärzte und der BUND fordern „Bundesagentur Antibiotika“ und die Abschaffung von Medikamentenrabatten

Berlin: Zur Reduzierung des Verbrauchs von Antibiotika in der Nutztierhaltung haben der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Gesellschaft für Ganzheitliche Tiermedizin (GGTM) von der Bundesregierung die Einrichtung einer zentralen „Bundesagentur Antibiotika“ gefordert. Aufgabe einer solchen Behörde müsse sein, den zu hohen Antibiotika-Einsatz und dessen negative Auswirkungen auf die Gesundheit von Menschen und Tieren zu bekämpfen. Lesen Sie mehr dazu hier

 

 

■ Der Wildkatze in die Gene geschaut

Berlin: Nach mehr als drei Jahren intensiver Arbeit im Projekt "Wildkatzensprung" haben das Bundesamt für Naturschutz (BfN), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (SGN) heute die Ergebnisse der neuen Gendatenbank zur Europäischen Wildkatze in Deutschland vorgestellt. Entstanden ist unter der Projektleitung des BUND eine weltweit einzigartige Datenbasis zu einer gefährdeten Art. Sie liefert wertvolle Erkenntnisse für den Natur- und Artenschutz und stellt einen Wissensschatz für Menschen im Naturschutz, in Forschung und in der Politik dar. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert und vom BfN fachlich betreut. Lesen Sie mehr dazu hier

 

 

■ Rückblick auf unser Celler BUND-Apfel-Arbeits-Jubiläums-Fest

An der Aller - am Nordrand des Neustädter Holz – feierte kürzlich die BUND-Kreisgruppe-Celle ihr Apfel-Arbeits-Jubiläums-Fest. Helga Habekost bedankte sich in ihrer kleinen Rede anlässlich des 20-jährigen Bestehens der BUND-Streuobst-Wiese bei allen Spendern, Helfern und Besuchern für deren Einsatz.  -  Sie begrüßte unter den ca. 70 Teilnehmern ganz besonders Ingo Rodemann, der hier bereits 12 Obstbaum-Schneide-Seminare in Zusammenarbeit mit dem Verband Wohneigentum durchgeführt hat, dessen Vorsitzende: die Herren Gasser und Heitzer, sowie Familie Lehmann, die die dortige Fläche für die Streuobstwiese seit 20 Jahren zur Verfügung gestellt hat.

Es wurden nicht nur Äpfel gepflückt, sondern auch Hinweise gegeben zur herbstlichen Obstbaumpflege unter der bewährten Leitung von Ingo Rodemann.

Viele Teilnehmer machten sich tatkräftig daran, die porösen Baumrinden / aufgeplatzten Baumstämme der ca. 50 Obstbäume mit Spachtel und Drahtbürste zu glätten. Danach wurden die Baumstämme mit Baumweiß – gespendet von der Firma Schubotz -  gestrichen, um ein erneutes Aufplatzen der Rinde aufgrund von Temperaturschwankungen zu vermeiden.

Mehrere Teilnehmer ließen sich für eine „Apfelbaum-Patenschaft“ eintragen.

Einige TeilnehmerInnen hatten Apfelkuchen gebacken und zum Probieren angeboten, denn es sollte der „schmackhafteste Apfelkuchen“ gesucht werden. Bald war man sich einig: der Boskop-Quark-Öl-Teig-Kuchen mit Aprikosen-Marmelade von Ariell, der aus Bolivien zu Besuch war und der Apfelkuchen von Frau Marshall aus Lachendorf mit Haselnüssen, geriebenem Apfel, Zimt und Dinkelmehl waren die zwei schmackhaftesten Apfelkuchen.

Doch auch die frisch gepflückten Äpfel der unterschiedlichen Apfelsorten und das angebotene Apfel-Schmalz-Brot waren sehr lecker.

Nebenbei sahen sich die Teilnehmer am Info-Stand um. Dort konnte man sich kostenlos mit allerlei wissenswerten Informationen rund um den Apfel, die Streuobstwiesen und zu Naturschutzfragen eindecken. 

Eine kleine „Apfel – Rezepte – Börse“ sollte entstehen, denn Äpfel sind vielseitig verwendbar: als Rohkost, Mus, Chutney, Saft, Tee, Gelee, Trockenobst, Kuchen, Omelett oder Beilage. Einige Rezepte sind bereits angekommen. Wer weitere Rezepte beitragen möchte, sendet diese bitte an den BUND, z.Hd. Helga Habekost, Kanzleistr. 11 in Celle.

Der Höhepunkt des gut besuchten „Apfel-Arbeits-Jubiläums-Festes“ war die Pflanzung eines „Jubiläums-Baumes“. Die Baumschule Lochte hatte eine Reneklode gestiftet, die gemeinsam von Helga Habekost/BUND und Ingo Rodemann/Verband Wohneigentum gepflanzt wurde auf der von Bauer Lehmann zur Verfügung gestellten Streuobstwiese.  

Aufgrund der positiven Erfahrungen beim „Apfel-Arbeits-Jubiläums-Festes“ sucht der BUND-Celle aktive Natur-Interessierte, um z.B. eine Jugendgruppe zu gründen/zu betreuen - Rückfragen hierzu unter Tel.: 05141-20 51 663.

 

 

■ Wildkatzensprung – die Dokumentation

Wunderschöne Wildkatzenfilme für Groß und Klein – die muss man gesehen haben!

Der BUND präsentiert seine neue Dokumentation über das bundesweite Projekt "Wildkatzensprung". Der Film führt den Zuschauer nicht nur in die heimliche Welt der Europäischen Wildkatze, sondern stellt die vielen Aktionen und UnterstützerInnen des Wildkatzenprojekts in ganz Deutschland vor. Der BUND und seine fast 1.000 ehrenamtlichen Wildkatzenretter und -retterinnen zeigen eindrucksvoll, wie Naturschutz Hand in Hand erfolgreich funktionieren kann.

Wildkatzen- und Waldschutz hat eine lange Tradition beim BUND. Der BUND Naturschutz in Bayern begann bereits vor 25 Jahren damit, die im Freistaat damals ausgerottete Wildkatze wieder anzusiedeln. Heute setzt der Verband jedoch bundesweit auf die Wiedervernetzung der Wälder, um die biologische Vielfalt und die scheue Wildkatze nachhaltig zu schützen. Details und die Filme finden Sie hier

 

 

■ 20-jähriges Bestehen der Streuobstwiese der BUND KG Celle an der Aller

Derzeit schmückt sich die BUND-Obstbaumwiese zu ihrem zwanzigsten Geburtstag in voller Blüte. Am 26.04.1994 war der Pflanztag, an dem die Mitglieder des BUND gemeinsam mit den Mitarbeitern der Firma Naturkost Eden auf der Fläche am Nordrand des Neustädter Holzes direkt am Allerufer fast 50 Bäume pflanzten.

Die Fläche hatte der Landwirt Lehmann aus Klein Hehlen der Celler Kreisgruppe des BUND kostenlos zur Verfügung gestellt. Von der Firma Naturkost Eden waren die alten, hochstämmigen Obstbaumsorten finanziert worden. Der mittlerweile verstorbene Walter Reccius hatte damals das Vorhaben für den BUND organisiert und damit ein wertvolles Biotop geschaffen - zumal alte Obstsorten und alte Bäume immer mehr verloren gehen. Obstbaumwiesen sind besonders wertvoll nicht nur für die Vogelwelt. Die Obstbäume erhielten im Rahmen der zweimal jährlich stattfindenden Obstbaumschneideseminare die notwendigen Schnitte und die Wiese wurde ehrenamtlich gemäht.  Dank der Sponsoren – Landwirt Lehmann und Naturkost Eden - konnten sich auch unter der fachmännischen Leitung von Ingo Rodemann viele Gartenfachberater im Obstbaumschnitt auf der nun schon seit 20 Jahren bestehenden Obstbaumwiese fortbilden.

Für Nachfragen zur Streuobstwiese und den Obstbaumschnitttagen steht Ihnen Frau Habekost gerne zur Verfügung - helga_habekost@yahoo.de

 

 

 

■ Unsere Position zum Bau von Biogasanlagen in unserer Region:

Wir fordern einen besonnenen Ausbau von Biogasanlagen in unserer Region.

Lesen Sie hierzu das Folgende ....

 

 

■ Unsere Position zur Celler Ostumgehung:

Wir lehnen den Bau der OSTumgehung ab. Die Straße zertrennt die Stadt. Sie schafft Neuverlärmung. Sie wird an den innerstädtischen Verkehrsverhältnissen nichts ändern, weil sie einen viel zu großen Bogen um die Innenstadt macht und über 90 Prozent des Verkehs in Celle sowieso Stadt-gebundener Verkehr ist. Im 3. Bauabschnitt soll wertvollste Natur unwiederbringlich zerstört werden. 

Übrigens: so sieht die Planung z.B. im 3. Bauabschnitt aus: in unmittelbarer Nähe zur historischen Altenceller Getrudenkirche wird die 4-spurige Schnell-Straße (Tempo 100km/h) auf einem 3 Meter hohen Damm geführt. Eine zusätzlich ca. 4 Meter hohe Lärmschutzwand soll auf dem Damm einen Teil des Verkehrslärmes (besonders im FFH-Gebiet) mildern.

Können Sie sich vorstellen, wie sich die Landschaft durch dieses mehr als sieben Meter hohe "Sperrwerk" verändern wird? Einen Blick vom Friedhof der Altenceller Gertrudenkirche hin zum Turm der Celler Stadtkirche wird es dann jedenfalls nicht mehr geben!

Geplant wird schon seit Jahrzehnten. Wer mehr erfahren will braucht etwas Zeit, um sich mit den umfänglichen Informationen auseinander zu setzen - es lohnt sich!

Lesen Sie bei CelleHeute.de oder auch beim Verein im Interesse Aller e.V. mehr dazu...



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Alle notwendigen Infos finden Sie unter

www.bund-cms.net

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BUND Broschüre zum Thema 

Agrarreform statt Massentierh-altung (PDF-Format, ca. 2,2 MB)

"Das haben wir satt!"

Warum sind antibiotikaresis­ten­te Keime für die Verbrau­cher eine Gefahr? Im Podcast erläutert der BUND-Vorsitzende Prof. Hubert Weiger die Hintergründe.

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